16 zeitlose Tipps für wertschätzende Kommunikation im Alltag
Wertschätzende Kommunikation ist eines dieser Themen, bei denen fast alle nicken und trotzdem erleben wir sie im Alltag erstaunlich selten. In Meetings reden Menschen aneinander vorbei, in privaten Gesprächen hören wir nur halb zu, und selbst gut gemeinte Aussagen kommen beim Gegenüber nicht so an, wie wir es beabsichtigt haben.
Ich erlebe in Trainings, Coachings und im eigenen Alltag immer wieder, dass Kommunikation weniger an fehlenden Worten scheitert als an fehlender Haltung. Wertschätzende Kommunikation ist keine Technik, die man einmal lernt und dann abhakt. Sie ist eine bewusste Entscheidung. Und das jeden Tag, in jeder Begegnung.
In diesem Beitrag teile ich 16 zeitlose Tipps, die mir selbst helfen und die ich regelmäßig weitergebe. Jeder einzelne Punkt wirkt bereits für sich. Wer mehrere davon lebt, verändert nachhaltig Beziehungen, Zusammenarbeit und Atmosphäre.
Diesen Fehler machen alle am Anfang einer Präsentation
Wir Menschen entscheiden in Bruchteilen von Sekunden, ob wir jemandem zuhören oder nicht. Diese Entscheidung passiert weitgehend unbewusst und basiert auf einem Mix aus Körpersprache, Stimme und Auftreten. Vor allem geht es dabei um das, was in den allerersten Sekunden passiert.
Der Anfang einer Präsentation trägt daher eine enorme Bedeutung. Und trotzdem gibt es einen Fehler, den ich immer wieder beobachte. Egal ob im Unternehmenskontext, auf Konferenzen, in der Hochschule oder bei Pitch-Events: Er zieht sich durch alle Branchen, Altersgruppen und Erfahrungslevel.
In diesem Beitrag zeige ich Dir, welcher Fehler am Anfang einer Präsentation am häufigsten gemacht wird, warum er so weit verbreitet ist und wie Du ihn zuverlässig vermeidest.
Diese 10 Präsentationstechniken werden Dich garantiert besser machen
Es gibt keine Geschäftswelt ohne Präsentationen. Und selbst wenn Du beruflich selten vor Gruppen sprichst, führst Du täglich Gespräche, in denen Du andere überzeugen möchtest. Genau dafür brauchen wir Präsentationstechniken.
Immer wieder erlebe ich, dass Menschen Präsentationstechniken als starre Regeln betrachten. Als müsse man sie einfach nur „korrekt anwenden“ und schon wirkt man überzeugend. Doch so funktioniert Kommunikation nicht. Präsentationstechniken sind kein Rezept, das wir einfach kopieren können. Um in der Metapher zu bleiben: Sie sind viel mehr die Zutaten, aus denen etwas Leckeres entstehen kann.
Lass uns also gemeinsam auf 10 Präsentationstechniken schauen, die Deine nächste Präsentation garantiert besser machen.
Was wir vom erfolgreichsten Ted Talk aller Zeiten über Präsentieren lernen können
Vor ein paar Wochen habe ich eine Kundin auf einen Ted Talk vorbereitet.
Der Anspruch an einen Ted Talk ist hoch. Jede Person, die dort spricht, soll etwas bewegen. Nicht nur für die Anwesenden vor Ort, sondern für Millionen Menschen weltweit.
Und das gelingt beeindruckend oft. Die Videos der Ted Talks sind kostenlos auf YouTube verfügbar und für mich eine großartige Alternative zu Netflix und Co. Denn während ich dort manchmal abschalte, kann ich bei einem guten Ted Talk gleichzeitig abschalten und etwas lernen.
Ein Ted Talk sticht aus allen anderen heraus: der erfolgreichste Ted Talk aller Zeiten. Er hat über 60 Millionen Aufrufen.
Gehalten wurde der Ted Talk von Tim Urban vor rund neun Jahren. Sein Thema: Prokrastination.
In diesem Beitrag verrate ich Dir, warum ich genau diesen Ted Talk so gerne in meinen Trainings zeige und was wir alle daraus über gute Präsentationen lernen können.
Das bedeutet introvertiert sein für Deine nächste Präsentation
Eine Frage aus dem Trainingsalltag hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. Es geht um Introvertiertheit. Konkret wurde ich gefragt, was introvertiert sein fürs Präsentieren bedeutet.
Spontan konnte ich natürlich antworten. Es ging danach viel um Lampenfieber. Aber die Frage fand ich so gut, dass ich sie nochmal im Detail recherchiert habe. Denn introvertiert sein ist mehr als nur Nervosität vor einer Präsentation zu spüren.
Bevor wir allerdings auf die Auswirkungen schauen können, sollten wir verstehen, was introvertiert sein überhaupt heißt.
Bei den Begriffen handelt es sich um zwei verschiedene Ausprägungen des Persönlichkeitsmerkmals der „Extraversion“. Persönlichkeitsmerkmale beschreiben, wie Menschen sich in bestimmten Situationen verhalten und fühlen.
Was bei Angst vor Präsentationen wirklich hilft
Es gibt viele Dinge, über die wir im Alltag nicht sprechen – die Angst vor Präsentationen gehört definitiv dazu. Und dabei betrifft sie viel mehr Menschen, als viele denken.
In der Attitude Behavior Gap-Studie zum Thema „Wie mutig sind die Deutschen wirklich?“ gaben ganze 22 % der Menschen in Deutschland an, Angst vor Präsentationen zu haben. Damit ist diese Angst weit verbreitet und für viele ein echter Stolperstein im Berufsleben, in der Schule oder auch im Studium.
In diesem Beitrag möchte ich Dir zeigen, warum diese Angst so hartnäckig ist und was ihre Ursachen sind. Und vor allem, wie Du sie Schritt für Schritt überwinden kannst. Denn eines ist sicher: Du musst nicht für immer mit der Angst vor Präsentationen leben.
7 Anfängerfehler bei Präsentationen und wie Du sie vermeidest
Irgendwann halten wir alle das erste Mal eine Präsentation und machen dabei Anfängerfehler. Die meisten von uns in der Schule. Einige während der Ausbildung. Andere im Job oder aber auch nie.
Und selbst, wenn wir das Gefühl haben, schon ziemlich geübt darin zu sein: Anfängerfehler passieren trotzdem. Mal aus Nervosität, mal aus Bequemlichkeit, manchmal, weil wir es einfach nicht besser wissen.
Über genau diese Anfängerfehler möchte ich in diesem Beitrag sprechen. Nicht, um den Finger zu heben, sondern um Dir praktische Tipps an die Hand zu geben, wie Du diese vermeidest.
Denn Präsentationen sind mehr als nur eine Abfolge von Folien oder Sätzen. Sie sind eine Möglichkeit, zu überzeugen, zu inspirieren und mit Menschen in Kontakt zu treten. Je besser uns das gelingt, desto mehr Freude haben wir selbst daran – und desto nachhaltiger wirkt unser Vortrag beim Publikum.
Was uns niemand über zwischenmenschliche Kommunikation beibringt, aber alle wissen sollten
Wir können nicht nicht kommunizieren, sagte Paul Watzlawick einst. Selbst wenn wir komplettes Desinteresse signalisieren, tun wir genau das – kommunizieren.
Darüber hinaus bin ich davon überzeugt, dass ein Großteil unserer Herausforderungen im Alltag – beruflich wie privat – durch gute Kommunikation gelöst werden kann.
In diesem Beitrag geht es daher um Regeln, die Deine zwischenmenschliche Kommunikation sofort verbessern werden. Wir starten mit etwas Theorie, werden dann aber praxisorientierter. Versprochen!
8 Gründe, warum eine gute Keynote mehrere tausend Euro kosten kann
Eine Keynote – das klingt nach Scheinwerferlicht, großer Bühne, inspirierendem Auftakt. Und genau das ist sie auch.
Doch während viele sofort an den glänzenden Moment denken, in dem eine Rednerin oder ein Redner das Publikum fesselt, steckt hinter einer guten Keynote viel mehr als nur ein charismatischer Auftritt.
Ich definiere eine Keynote gerne als Impuls, der in kurzer Zeit Wirkung entfaltet. Sie bringt Wissen auf den Punkt, inspiriert, regt zum Denken an – manchmal sogar zum Handeln. Eine gute Keynote ist nicht nur ein Vortrag.
Sie ist ein Erlebnis, das im besten Fall noch lange nachklingt. Für dieses Erlebnis rufen Speakerinnen und Speaker gerne mal mehrere tausend Euro aus. Aber wieso ist das so teuer? Eine Keynote dauert doch nur 20, 30 oder maximal 60 Minuten?
Hier kommen acht Gründe, die das verdeutlichen.
Endlich erträgliche Meetings dank Liberating Structures - eine Einführung
Vor fünf Jahren habe ich das erste Mal von Liberating Structures gehört. Dabei geht es um knapp 50 kleine Methoden, die den Meeting-Alltag aufwerten können. Sie stehen für Interaktion, Partizipation und die Involvierung aller Beteiligten.
Damals war ich so begeistert, dass ich mir jeden Tag eine dieser Methoden im Detail angeschaut habe. Seitdem begleiteten sie mich in vielen Workshops, Trainings und Moderationen.
In diesem Beitrag erfährst Du, was Liberating Structures auszeichnet und wie auch Du sie nutzen kannst, um langweilige Meetings in produktive und menschlichere Begegnungen zu verwandeln. Ich zeige Dir meine fünf Lieblingsmethoden und gebe Dir praktische Tipps für die Anwendung.
10 unverhandelbare kommunikative Fähigkeiten fürs Lehramt
Lehrkräfte formen die Zukunft unserer Gesellschaft. Das beginnt nicht erst in der Schule, sondern bereits im Kindergarten – und reicht bis in die berufliche Weiterbildung. Ob es um frühkindliche Bildung, schulische Laufbahnen, die Ausbildung junger Menschen oder lebenslanges Lernen geht:
Wer im Lehramt tätig ist, übernimmt Verantwortung. Laut der Bundesagentur für Arbeit gab es 2023 in Deutschland rund 1,7 Millionen Lehrkräfte.
Als Dozent bin ich selbst eine dieser Personen und damit regelmäßig an verschiedenen Hochschulen im Einsatz. Und immer wieder erinnere ich mich dabei an meine eigene Zeit als Schüler oder Student.
Deshalb geht es in diesem Beitrag um zehn kommunikative Fähigkeiten, die im Lehramt unverzichtbar sind. Fähigkeiten, die sowohl im Lehramtsstudium und anderen pädagogischen Studiengängen vermittelt werden sollten, als auch im Berufsalltag den Unterschied machen.
Warum es niemals reicht, nur ein Pitch Deck zu haben
Pitch Decks begegnen uns heute überall. Besonders im Startup-Bereich spricht kaum jemand noch von einer „Präsentation“ – es wird gepitcht. Die kurze, prägnante Vorstellung einer Idee ist zum Standard geworden, wenn es darum geht, Stakeholder von einem Vorhaben zu überzeugen. Auch große Unternehmen haben die Logik des Pitchens übernommen: Neue Projekte, Veränderungsvorhaben oder interne Initiativen werden zunehmend im Pitch-Format präsentiert.
Doch so zentral das Pitch Deck auch sein mag – es reicht längst nicht aus, nur ein Pitch Deck zu haben. Warum das so ist, welche Arten von Pitch Decks es gibt, worauf man achten muss und welche Rolle der Anlass sowie die Dauer eines Pitches spielen, schauen wir uns in diesem Beitrag genauer an.
Gastbeitrag: Stimmbildung oder auch Stimm-Bildung kann mehr als Du denkst
Die Stimme ist das wirkungsvollste und schönste Kommunikationsinstrument.
Und sie ist wichtig. Nicht nur für Schauspieler*innen, Profisprecher*innen und Sänger*innen, sondern für alle Menschen, die in ihrem beruflichen Alltag viel sprechen.
Doch erst wenn sie nicht mehr richtig funktioniert, wird ihr Aufmerksamkeit geschenkt. Etwa für eine wichtige Präsentation oder eine entscheidende Gesprächssituation.
Stimmbildung ist der Schlüssel. Sie öffnet die Tür dafür, dass die Stimme klangvoll, tragfähig und ausdrucksstark wird und bis ins hohe Alter gesund bleibt.
So meistern wir den Umgang mit Rückfragen nach Präsentationen
Der Umgang mit Rückfragen prägt viele von uns seit der allerersten Präsentation. In der Schule, Ausbildung und im Studium waren es Lehrkräfte, die nach Möglichkeiten suchten, um Punkte abzuziehen. Im Berufsalltag können es kritische Führungskräfte, herausfordernde Geschäftsführungen oder überkritische Kolleginnen und Kollegen sein, die auf kleinste Unsicherheiten lauern.
Diese Darstellung ist natürlich bewusst überspitzt, aber die Frage "Wie gehe ich mit kritischen Rückfragen um?" taucht in jedem Präsentationstraining auf.
In diesem Beitrag werde ich Dir genau darauf eine Antwort geben. Wir schauen uns an, warum überhaupt kritische Rückfragen gestellt werden, wie wir uns darauf vorbereiten können und was wir (nicht) sagen sollten, wenn wir eine Antwort nicht kennen.
Wie wir unsere Stimme so einsetzen, dass andere uns zuhören
Stellen wir uns vor, dass wir einer Person begegnen, die wir noch nicht kennen. Unsere erste Einschätzung basiert ausschließlich auf visuellen Eindrücken. Deshalb investieren wir selbst viel Zeit in unser äußeres Erscheinungsbild – Schminken, Stylen, Rasieren, Klamotten oder Augenbrauenzupfen. Daraus leiten wir Vermutungen ab, wie diese Person tickt. Soweit so gut.
Fängt sie dann an zu sprechen, können wir diese Vermutungen bestätigen oder verwerfen. Im Gegensatz zu unserem äußeren Erscheinungsbild investieren wir in der Regel kaum Zeit in die Wirkung unserer Stimme. Dabei sprechen wir pro Tag in etwa 16.000 Wörter.
Unsere Stimme bestimmt, wie überzeugend, sympathisch oder souverän wir wahrgenommen werden. Deshalb möchte ich mit diesem Beitrag die Aufmerksamkeit darauf lenken. Ich stelle fünf wesentliche Elemente der Stimme vor: Geschwindigkeit, Lautstärke, Melodie, Tonalität und Pausen.
Unsere Stimme ist eine Kombination aus Gewohnheiten dieser fünf Elemente. Und das Schöne ist: Gewohnheiten lassen sich ändern.
Wie wir im Sparring mit KI die Kommunikation im Team verbessern können (Gastbeitrag)
Holpert es zuweilen kommunikativ bei euch im Team? Habt ihr immer wieder den Eindruck, ihr solltet mal an das Thema “Kommunikation im Team” ran, aber ein Standardtraining ist dafür nicht richtig passend , oder im Weiterbildungsbudget ist für solche Themen aktuell kein Posten vorgesehen?
Ihr könnt das Thema trotzdem angehen - und zwar im Sparring mit KI. Die Idee ist, ChatGPT als euren Team-Lernformatkonzepter zu nutzen und gemeinsam ein kostengünstiges, passgenaues und innovatives Lernformat zu entwickeln.
5 Irrtümer in Deinem Selbstbild und was Du dagegen tun kannst
Heute geht´s um uns selbst. Wir sprechen über das Selbstbild. Ein positives Selbstbild kann uns stärken – sei es bei einer Präsentation oder im Umgang mit Herausforderungen. Ein negatives Selbstbild dagegen kann uns hemmen, wenn wir uns ständig hinterfragen oder kleinmachen.
Das Gute: Dein Selbstbild ist veränderbar. Es lässt sich hinterfragen, anpassen und stärken. Wer reflektiert und bewusst kleine Erfolge feiert, kann sein Selbstbild so gestalten, dass es zu einem wertvollen Begleiter wird.
In diesem Beitrag werfen wir gemeinsam einen Blick auf fünf häufige Irrtümer im Selbstbild – und wie Du sie für Dich lösen kannst.
Antworten auf die häufigsten Fragen in meinen Präsentationstrainings
Präsentationstrainings sind bei mir interaktiv. Neben Input und Übungen gebe ich Teilnehmenden jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Bei 1:1 Coachings ist dieser Teil nochmal wichtiger. In diesem Beitrag beantworte ich 8 Fragen, die mir in meinen Präsentationstrainings regelmäßig gestellt werden.
Einige dieser Fragen in meinen Präsentationstrainings überraschen mich. Andere wiederum höre ich jedes Mal.
24 Tipps gegen Lampenfieber vor und während einer Präsentation
Kein Thema wird in meinen Trainings so häufig angesprochen wie Lampenfieber. Manchmal heißt es Nervosität, manchmal Angst vor einem Blackout. In englischen Trainings nennen wir es “Stage Fright”. Aber im Prinzip geht es immer um Nervosität vor einer Präsentation.
Diese kann dabei unterschiedliche Intensitäten haben. Bei einigen äußert sich Lampenfieber über leichte Aufgeregtheit. Andere wiederum spüren lähmende Panik.
Die positive Botschaft lautet: Gegen Lampenfieber kann man etwas tun.
Dieser Beitrag wird Ende November 2024 veröffentlicht. Er enthält zwar keinen Adventskalender, aber immerhin 24 Tipps gegen Lampenfieber :-).
Lasst uns vorher nochmal kurz darauf schauen, woher Lampenfieber überhaupt kommt.
In english please - so meisterst Du eine Präsentation auf englisch
Mit rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit ist Englisch die am weitesten verbreitete Sprache. Sie wird von rund 18,6 % der Weltbevölkerung gesprochen. Zum Vergleich: Deutsch ist die am weitesten verbreitete Sprache in der Europäischen Union - mit etwa 130 Millionen Menschen.
Deshalb kann es auch in unserem Berufsalltag vorkommen, dass wir eine Präsentation auf Englisch halten sollen. Vor allem wenn mindestens eine Person im Raum kein Deutsch spricht.
Etwas zu präsentieren, kostet schon in der eigenen Muttersprache oft Überwindung. Die Komplexität einer Fremdsprache kann dieses Phänomen verstärken. In meinem Training geht es daher häufig um die Frage, wie wir uns auf eine Präsentation auf Englisch vorbereiten können, um selbstbewusst und klar zu kommunizieren. Hier findest Du ausführliche Antworten.

