Vor der Kamera sprechen: Was ich nach 7 Jahren und 300 Videos wirklich gelernt habe
In meinen Trainings zeige ich regelmäßig zwei Videos von mir selbst. Eines aus dem Jahr 2018, eines aus 2025. Die Reaktionen der Teilnehmenden sind jedes Mal ähnlich: Sie sehen sofort den Unterschied, können aber oft nicht genau sagen, woran es liegt.
Für diesen Beitrag kannst Du Dir die Videos selbst anschauen und vergleichen (es dauert nur 5 Minuten). Oder Du überspringst diesen Schritt und steigst direkt mit mir in die Analyse ein.
Solltest Du Dir die Videos angeschaut haben, muss ich dazu sagen: Das sind nicht zwei verschiedene Menschen. In beiden Videos bin ich zu sehen. Die Anlässe sind unterschiedlich, aber beide Videos sind selbst produziert. Vor allem aber sehen wir: Die Wirkung ist eine andere.
Zwischen diesen beiden Videos liegen sieben Jahre und über 300 Aufnahmen, verteilt auf YouTube, TikTok, Instagram und LinkedIn. Und vor allem liegen dazwischen eine Menge bewusster Entscheidungen.
Vor der Kamera zu wirken ist kein Talent. Es ist eine Fähigkeit. Und sie lässt sich lernen. Aber man muss wissen, wo man ansetzen soll.
Die Wirkung von Storytelling: Was in unserem Gehirn passiert (Faktencheck)
„Storytelling ist tot.“
Diesen Satz habe ich in letzter Zeit mehr als einmal gelesen. Vor allem in den Kommentaren unter meinen LinkedIn-Posts wurde gegen Storytelling geschossen.
Manche argumentieren, dass Geschichten im Business nichts verloren haben. Andere empfinden Storytelling als Marketing-Trick oder als rhetorische Spielerei.
Ich verstehe, woher diese Skepsis kommt. Wenn Storytelling schlecht gemacht ist, wirkt es schnell konstruiert. Zu dramatisch. Zu inszeniert. Zu weit weg von der Realität und manchmal sogar manipulierend.
Und trotzdem halte ich die Aussage „Storytelling ist tot“ für falsch.
Denn Storytelling ist kein Trend. Storytelling ist eine biologische Konstante. Menschen erzählen sich seit Jahrtausenden Geschichten. Also schon lange bevor es PowerPoint-Präsentationen, Podcasts oder LinkedIn gab.
Genau darum geht es in diesem Beitrag. Wir schauen uns die Wirkung Storytelling aus neurowissenschaftlicher Perspektive an. Was passiert eigentlich in unserem Kopf, wenn wir eine Geschichte hören? Warum erinnern wir uns an Geschichten besser als an Zahlen? Und wo liegen die Grenzen dieser Wirkung?
Wir schauen uns die Wirkung von Storytelling an, und zwar aus wissenschaftlicher Perspektive.
Alle Regeln zur Körpersprache, die Du kennen solltest
Körpersprache beschäftigt uns immer und überall. “Wir können nicht nicht kommunizieren”, sagte bereits Paul Watzlawick in seinen 5 Axiomen zur Kommunikation. Körpersprache spielt dabei eine zentrale Rolle.
Nicht nur im Alltag ist sie allgegenwärtig, sondern auch in Präsentationen spielt sie eine wichtige Rolle. Sie hilft uns, Botschaften zu vermitteln und unsere Wirkung auf andere zu beeinflussen.
Hier erfährst Du alles, was Du über Körpersprache wissen musst. Der Fokus liegt auf Präsentationen, die Erkenntnisse sind aber auch für den Alltag wichtig.

