Das perfekte Eventmoderation Briefing: Was Profis wissen müssen
Ich nehme Dich mit in ein Szenario, das ich so ähnlich leider schon erlebt habe: Der CEO eines Unternehmens wird auf die Bühne gebeten. Die Musik läuft, das Licht geht an, alles wirkt professionell. Und dann passiert es.
Der Name wird falsch ausgesprochen. Kein dramatischer Fehler, könnte man meinen. Aber in diesem Moment kippt etwas. Die Professionalität bekommt einen Riss. Die Wirkung leidet.
Oder ein anderes Beispiel: Die Technik fällt aus. Mikrofon tot. Präsentation weg. Und alle schauen zur moderierenden Person. Kein Plan B. Keine Abstimmung. Stille.
Beide Situationen habe ich erlebt. Und beide Male war ich nicht der Moderator, sondern einfacher Gast.
Genau in Situationen wie diesen zeigt sich, warum ein gutes Eventmoderation Briefing so entscheidend ist.
Ein Eventmoderation Briefing ist nicht einfach ein kurzer Austausch per Mail oder ein „Wir sprechen uns kurz vorher“. Es ist die Grundlage dafür, ob ein Event „ganz nett“ oder wirklich brillant wird. Und genau deshalb lohnt es sich, hier Zeit und Energie zu investieren.
Dieser Beitrag richtet sich sowohl an Veranstalter, die Qualität wollen, als auch an Moderatorinnen und Moderatoren, die sich professionell vorbereiten möchten. Denn ein starkes Eventmoderation Briefing sorgt dafür, dass beide Seiten wissen, was sie erwartet und was sie leisten müssen.
“Das moderieren wir einfach selbst” - der größte Fehler bei der Eventmoderation
Warum organisieren Menschen Events?
Nach meiner Erfahrung gibt es darauf eine ziemlich klare Antwort: weil sie wollen, dass andere Menschen eine gute Zeit haben. Es geht um Begegnungen, Austausch und Inspiration. Um Networking, um Inhalte und um eine Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt. Im besten Fall verlassen Teilnehmende ein Event mit dem Gedanken: Da möchte ich nächstes Jahr wieder hin.
Und genau dieser Gedanke ist entscheidend. Menschen kommen nicht wegen des Caterings zurück. Sie kommen nicht wegen der Goodie-Bags zurück. Und sie kommen auch nicht wegen der Namensschilder zurück. Sie kommen zurück, wenn sie sich gesehen, abgeholt und ernst genommen gefühlt haben. Wenn sie das Gefühl hatten, dass ihre Zeit gut investiert war.
Hybride Events moderieren - Ein Blick hinter die Kulissen
Hybride Events hatten zu Corona-Zeiten Hochkonjunktur. Vorher kannte sie so gut wie niemand. Aber verschwunden sind sie nach der Pandemie nicht.
Im Gegenteil. Gerade vorletzte Woche habe ich wieder ein hybrides Event moderiert. Hybrid heißt in diesem Fall, dass es zwei Arten von Zuhörenden gibt. Die einen sind mit mir in einem Raum. Die anderen schauen virtuell zu. Entweder von zu Hause oder von einem separaten Veranstaltungsort.
Besonders spannend wird es, wenn Interaktion geplant ist und Teile des Publikums sich virtuell einbringen. So war es auch bei besagtem Event.
In diesem Beitrag teile ich generelle Vor- und Nachteile hybrider Events und werfe einen besonderen Blick auf die Herausforderung bei der Planung, insbesondere der Moderation.
Denn klar ist: Auch ein hybrides Event sollte professionell moderiert werden.
Gastbeitrag: Was macht großartiges Eventmanagement wirklich aus?
In diesem Gastbeitrag gibt uns Maria einen exklusiven Einblick in die Welt des Eventmanagements. Los gehts.
Eventmanagement – allein das Wort weckt bei vielen Menschen die Vorstellung von glanzvollen Veranstaltungen, festlichen Empfängen und unvergesslichen Erlebnissen mit Promis an der Seite. Doch hinter den Kulissen steckt weit mehr als nur das Planen von Partys und Events. Es ist ein komplexes und anspruchsvolles Feld, das nicht nur organisatorisches Geschick, sondern auch Kreativität, Kommunikationsstärke und Stressresistenz erfordert. Dennoch ist es für mich – auch nach mehr als 15 Jahren beruflicher Tätigkeit in diesem Bereich – ein begeisterndes Umfeld, das mich immer wieder aufs Neue überrascht.

